Symphonieorchester Vorarlberg
 
Kevin John Edusei erstmals am Pult des Symphonieorchester Vorarlberg

Erstmals übernimmt Kevin John Edusei, Chefdirigent der Münchner Symphoniker und des Konzert Theaters Bern, das Dirigat des Symphonieorchesters. Das Programm des dritten Abo-Konzerts – am 21. Jänner im Montforthaus Feldkirch und am 22. Jänner im Festspielhaus Bregenz – umfasst Kompositionen von Pēteris Vasks, Carl Maria von Weber und Jean Sibelius. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Musik, Romantik und Moderne.

Nahrung für die Seele
Mit der Musica dolorosa für Streichorchester, die der Lette Vasks 1983 als Requiem für seine zu früh verstorbene Schwester schrieb, eröffnet das Symphonieorchester das dritte Abo-Konzert. Spiritualität, Verzweiflung über das Sowjetregime der 80er-Jahre und die große persönliche Trauer verarbeitete Vasks in dieser schmerzensreichen Musik. Vasks vereint lettische Folklore, Kirchenmusik und moderne Einflüsse zu einer emotionalen Tonsprache. Als „Nahrung für die Seele“ sieht er seine Musik.

Premiere für Klarinettenkonzert Nr. 1 von Weber
Zum ersten Mal spielt das Symphonieorchester das Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73 von Carl Maria von Weber. Das Stück widmete Weber im Jahre 1811 dem Freund und Klarinettenvirtuosen Heinrich Joseph von Baermann. 2017 ist niemand geringerer als Sebastian Manz als Solist zu erleben. Manz, Soloklarinettist des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart, ist ARD- und Echo-Klassik-Preisträger. Er zählt zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern seiner Generation.
Weber gilt als der Vertreter der deutschen romantischen Oper. Auch in seinen anderen Werken ist der Einfluss des Theaters zu spüren. „Weber war durch und durch ein Mann des Theaters“, schildert Heißbauer. „Im Klarinettenkonzert Nr. 1 macht er das Soloinstrument zum Opernhelden. Das Orchester stützt und begleitet diesen von einer Szene zur nächsten.“

Meisterwerk der frühen Moderne
Kevin John Edusei beschließt das dritte Abo-Konzert mit der Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 von Jean Sibelius. Der Finne Sibelius – häufig als „Bruckner des Nordens“ bezeichnet – erschuf aus kleinen Motiven ein großes, kraftvolles Bild. In der Symphonie Nr. 2 entwickelt sich aus dem unverkennbaren Drei-Noten-Motiv in allen vier Sätzen ein Klangraum, der die finnische Landschaft, aber auch das Innerste des Komponisten widerspiegelt. Oder wie es Sibelius einst formulierte: „Meine Musik ist klares, kaltes Wasser.“


Konzert 3
Samstag, 21. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 22. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Kevin John Edusei Dirigent
Sebastian Manz Klarinette

Pēteris Vasks Musica dolorosa für Streichorchester
Carl Maria von Weber Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73
Jean Sibelius Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

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Bregenz Tourismus (0043/5574/4080)
Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467)
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sowie direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)
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