Symphonieorchester Vorarlberg
 
Kirill Petrenko setzt Mahler-Zyklus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg fort!

Über reges Interesse und zwei ausverkaufte Häuser dürfen wir uns beim Abokonzert 5 freuen!

Am 16. April im Montforthaus Feldkirch und am 17. April im Festspielhaus Bregenz steht Dirigent Kirill Petrenko am Pult. Gemeinsam mit dem Bariton Daniel Schmutzhard gelangen Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und eine seiner populärsten Symphonien – die Symphonie Nr. 5 cis-moll – zur Aufführung. Zu Ostern bietet das Symphonieorchester Vorarlberg ein „Musikfest der besonderen Art“, formuliert Geschäftsführer Thomas Heißbauer. „Zusammen mit Kirill Petrenko haben wir es uns zur Aufgabe gemacht sämtliche Symphonien Gustav Mahlers aufzuführen. Dieses Projekt trägt eine einzigartige Energie in sich. Das musikalische Dreigespann – Mahler, Petrenko, Symphonieorchester – wird dem Publikum wieder besondere Momente bescheren.“
„Mahler 9x9“ bedeutet: Alle neun vollendeten Symphonien Gustav Mahlers werden von Kirill Petrenko gemeinsam mit dem Symphonieorchester Vorarlberg zur Aufführung gebracht. Das Projekt startete im September 2008.

Petrenkos „Heimspiel“
Kirill Petrenko zählt zu den gefragtesten Dirigenten der Gegenwart. Er ist Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Mit 18 Jahren zog er 1990 aus Omsk (Sibirien) nach Vorarlberg. So ist seine künstlerische Biographie eng mit dem Land Vorarlberg und seinem Symphonieorchester verbunden.

Als Solist der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ ist der Tiroler Bariton Daniel Schmutzhard zu hören. Schmutzhard ist festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und wird im Sommer 2017 bei den Bayreuther Festspielen in „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu sehen sein.

Mahler: Werke voll Sehnsucht
Mahlers Kompositionen stehen an der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne und sind geprägt von einem steten Gefühl des Sehnens. Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ – 1896 in Berlin uraufgeführt – beschreiben die Leiden eines unglücklich Verliebten. Mahler verarbeitete darin seine unerfüllte Liebe zur Sopranistin Johanna Richter. Ohne Sentimentalität lässt er den volkstümlichen Ton der Lieder mit scharfen Dissonanzen zu einer umfassenden Einsicht in das Liebesleid werden.

Die Symphonie Nr. 5 cis-moll ist im Sommerdomizil am Wörthersee entstanden. Mit ihr wendete er sich im Laufe der Entstehungsjahre 1901-1903 endgültig von der Programmmusik ab. Seine Schöpfungen, die zur Auflösung der Tonalität führten, gleichen wirkungsreichen Emotionslandschaften. Mahler selbst zweifelte an seiner Fünften:„ Niemand capiert sie!“. Heute gehört sie – dank Luchino Viscontis Verfilmung des Thomas-Mann-Romans „Tod in Venedig“ – zu seinen bekanntesten Symphonien.

Konzert 5
Sonntag, 16. April 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch - AUSVERKAUFT
Montag, 17. April 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz – AUSVERKAUFT
Kirill Petrenko | Dirigent
Daniel Schmutzhard | Bariton
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll


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