Symphonieorchester Vorarlberg
 
Abo 6

Das Beste kommt zum Schluss: Zur Krönung dieser Abo-Saison erklingt Gustav Mahlers gewaltige achte Symphonie in Es-Dur. Die beiden Konzerte sind bereits ausverkauft. 70 Karten für die öffentliche Generalprobe am 15. Mai im Festspielhaus Bregenz sind noch verfügbar. Dirigiert wird das Symphonieorchester Vorarlberg von Kirill Petrenko.

„Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.“ Mit diesen Worten beschrieb Gustav Mahler (1860 - 1911) seine 8. Symphonie. Auch wenn keine tausend Musikerinnen und Musiker mitwirken, wie es der – von Gustav Mahler niemals autorisierte – Beiname „Symphonie der Tausend“ nahelegt: Der Aufwand ist immens und für das Symphonieorchester Vorarlberg bislang ohne Beispiel. 118 Orchestermitglieder, zwei Chöre à 80 Sängerinnen und Sänger, ein 44-köpfiger Kinderchor, acht Gesangs-Solistinnen und -Solisten sowie ein Dirigent: Allein die quantitative Dimension beeindruckt.


Auch qualitativ und inhaltlich kann sich das Publikum auf ein Konzerterlebnis der Extraklasse freuen. Mahler sprach bei diesem Werk von „einem Geschenk an die ganze Nation“ und ergänzte: „Alle meine früheren Symphonien sind nur ein Präludium zu dieser.“ Die Gäste bei der Uraufführung in München im Jahr 1910, darunter der spätere Literatur-Nobelpreisträger Thomas Mann, waren begeistert. Ihr Applaus dauerte fast eine halbe Stunde.


Drama im Konzertsaal
Die 80-minütige Symphonie gliedert sich in zwei Teile. Zunächst ertönt der mittelalterliche Hymnus vom Heiligen Geist („Veni creator spiritus“), in dem sich Chöre und Ensembles abwechseln. Nach einem kurzen Orchester-Zwischenspiel steht die Schluss-Szene aus Goethes „Faust II“ auf dem Programm. Stand in „Veni creator spiritus“ noch die Idee der göttlichen Liebe und Gnade im Mittelpunkt, so ist es nun der schöpferische Mensch. Sein Streben, seine Sehnsucht nach Erlösung symbolisiert Doktor Heinrich Faust wie kein Zweiter. In diesem Teil des Konzerts kommen die Gesangssoli, unter anderen von der amerikanischen Sopranistin Sara Jakubiak, zum Tragen. Der abschließende „Chorus mysticus“ zitiert Goethes berühmte Zeilen: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis / Das Unzulängliche, hier wirds Ereignis / Das Unbeschreibliche, hier wirds getan / Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“


Rückkehr von Kirill Petrenko
Den Mahler-Zyklus des Symphonieorchester Vorarlberg setzt ein „alter Bekannter“ fort: Kirill Petrenko, der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und designierte Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, besucht seine zweite Heimat. Er übersiedelte im Alter von 18 Jahren von Sibirien nach Österreich, wo sein Vater im SOV Violine spielte. Kirill Petrenko studierte unter anderem in Vorarlberg, feierte hier sein Debüt als Dirigent und blieb dem Symphonieorchester Vorarlberg stets verbunden.



GENERALPROBE ZU KONZERT 6
Mittwoch, 15. Mai 2019, 17.00 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Kirill Petrenko: Dirigent
Sara Jakubiak: Sopran
Elza van den Heever: Sopran
Letizia Scherrer: Sopran
Claudia Mahnke: Mezzosopran
Daniela Sindram: Mezzosopran
Norbert Ernst: Tenor
Boaz Daniel: Bariton
Kwangchul Youn: Bass

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 Es-Dur


KONZERT 6
Donnerstag, 16. Mai 2019, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Samstag, 18. Mai 2019, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Weitere Infos zum Konzert finden Sie hier.


Karten (15 Euro pauschal, 13 Euro über App):
Bregenz Tourismus unter +43 5574 4959
Feldkirch Tourismus unter +43 5522 73467
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
sowie direkt beim SOV unter +43 5574 43 447 oder per Mail an office@sov.at
oder bequem aufs Handy über die Ticket Gretchen App

Die beiden Abo-Konzerte am 16. und 18. Mai sind ausverkauft!

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