Symphonieorchester Vorarlberg
 
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Nach dem Festival ist vor der Abo-Saison: Vor wenigen Tagen sind die Bregenzer Festspiele zu Ende gegangen. Für das Symphonieorchester Vorarlberg standen die Festmesse zur Eröffnung, die Oper „Eugen Onegin“ und eine Matinee zum Abschluss der Festspiele auf dem Programm. Für die Auftritte gab es viel Applaus und begeisterte Kritiken. Nun bereiten sich die Musiker auf die Abo-Konzerte vor.

Beim Opernstudio am Kornmarkt geben die Bregenzer Festspiele jungen Sängerinnen und Sängern eine Bühne, begleitet vom Symphonieorchester Vorarlberg als Klangkörper. Von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in diesem Jahr waren Publikum und Medien begeistert. „Das Symphonieorchester Vorarlberg und alle Sänger auf der Bühne agieren so differenziert, wie man es selten gehört hat. Dramatische Wucht, schwungvolle Tänze (…) und zarteste Regungen erlebt man in oft atemberaubendem Wechsel“, schrieb die „Krone“ über die Inszenierung von „Eugen Onegin“.

Auch die Neue Vorarlberger Tageszeitung überzeugte „die musikalische Arbeit des jungen ukrainischen Dirigenten Uryupin, der das Symphonieorchester Vorarlberg in glühender Intensität musizieren lässt und doch die Balance zwischen Bühne und Orchestergraben wahrt“. Von einer „Tiefenschürfung im Rahmen einer mehrwöchigen gemeinsamen musikalischen Reise“ war in der ORF-Sendung „Vorarlberg heute“ die Rede.

Fritz Jurmann lobte auf kulturzeitschrift.at: „Das SOV erstrahlte selbstbewusst in den Orchesterzwischenspielen wie dem eleganten Geschwindwalzer zum Ball, wie ihn so nur ein Tschaikowsky schreiben konnte, oder der Polonaise, und nahm sich bei der Begleitung der Sänger vornehm zurück.“


Umjubelte Matinee

Am Schlusstag der Festspiele dirigierte Ariane Matiakh das Symphonieorchester Vorarlberg. Auf dem Programm der Matinee im Festspielhaus, die sich mit der Figur des Don Quijote beschäftigte, standen Werke von Maurice Ravel, Jacques Ibert und Richard Strauss. Auch hier gab es einhelliges Lob von Publikum und Medien. „Es war ein Konzert, in dem einen die Magie des Klanges Zeit und Raum vergessen ließ“, schwärmte Ulrike Längle in den Vorarlberger Nachrichten.

Katharina von Glasenapp betonte in der NEUEN die Vielfalt des Klangkörpers, etwa bei Iberts „Le Chevalier errant“: „Die zierliche, aber energische Dirigentin lockte feinste Klangmischungen, etwa von flirrenden Streichern, Saxophon und gestopften Trompeten heraus.“ Das Symphonierochester habe die Anforderungen der erzählenden Musik mit ihrem Reichtum an Klangfarben „ganz wunderbar eingelöst“, fand Anna Mika in der „Krone“. Ihr Fazit: „Das Symphonieorchester Vorarlberg zeigte einmal mehr große Klasse.“


Zwischen Gérard Korsten und Leo McFall

Bereits in wenigen Wochen beginnt die neue Abo-Saison, die im Zeichen des Übergangs steht. Der designierte Chefdirigent Leo McFall tritt sein Amt zur Spielzeit 2020/21 an. Doch bereits zuvor wird er beim Abo-Konzert 5 ein Gastspiel an seiner neuen Wirkungsstätte geben.

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