Symphonieorchester Vorarlberg
 
Festspielmesse
Pfarrkirche Herz-Jesu Bregenz:
SO 14.07.2019, 10.00 Uhr


Wolfgang Schwendinger | Dirigent



EUGEN ONEGIN
Opernstudio am Kornmarkt:
MO 12.08.2019, 19.30 Uhr (Premiere)
DI 13.08.2019, 19.30 Uhr
DO 15.08.2018, 19.30 Uhr
SA 17.08.2018, 19.30 Uhr


Valentin Uryupin | Musikalische Leitung
Jan Eßinger | Inszenierung
Nikolaus Webern | Bühne und Kostüme
Olaf A. Schmitt | Dramaturgie

Peter I. Tschaikowski | Eugen Onegin
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Lyrische Szenen in drei Akten op. 24 (1879)
Text von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S. Schilowski
nach Alexander S. Puschkins Eugen Onegin (1823-30)

Dauer
ca. 3 Stunden (inkl. Pause)

Einführungsvortrag
45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei).

»Gewöhnung gab der Himmel uns, sie ist Ersatz für alles Glück.« Die Gutsbesitzerin Larina und die Kinderfrau Filipjewna drücken mit diesen Worten ihr Verhältnis zur Ehe aus. Ihre Gatten bekamen sie einst zugeteilt, die Liebe stellte sich später ein.

Während Larinas Tochter Olga sich bereits an der Seite des Nachbarn Lenski sieht, verliebt sich ihre verschlossene Schwester Tatjana in den plötzlich auftauchenden Dichter Eugen Onegin. In einem nächtlich verfassten Brief gesteht sie ihm ihre Liebe. Doch der Dandy aus der Stadt weist sie zurück. Auf dem Fest zu Tatjanas Namenstag provoziert er Lenski, indem er mehrmals mit Olga tanzt. Der gekränkte Lenski fordert ihn zum Duell und bezahlt dafür mit seinem Leben. Jahre später begegnet Onegin Tatjana wieder, die mittlerweile Gattin eines wohlhabenden Fürsten geworden ist. Beide versichern sich ihrer Liebe, doch Tatjana ist nicht bereit, ihre getroffene Entscheidung für Fürst Gremin rückgängig zu machen.

Mit aufwühlenden Klängen durchleuchtet Tschaikowski das Gefühlsleben seiner Figuren. Der Komponist fürchtete, seine Oper sei »bühnenunwirksam«, war jedoch von der Ehrlichkeit der menschlichen Empfindungen überzeugt. Um sein Werk vor der »abscheulichen, banalen Routine« etablierter Opernsänger zu schützen, schrieb er es für eine Aufführung von Studenten des Moskauer Konservatoriums. Auch in Bregenz stellen sich junge Gesangstalente den Herausforderungen dieser anspruchsvollen Partien und dringen gemeinsam mit dem Regisseur Jan Eßinger in die komplexen Gefühlswelten der Figuren. Musikalisch werden sie dabei von Valentin Uryupin begleitet, der seit dem Gewinn des Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti am Pult namhafter europäischer Orchester zu erleben ist.



Orchesterkonzerte
Festspielhaus Bregenz:
SO 18.08.2019, 11.00 Uhr


Ariane Matiakh | Dirigentin
Wolfgang Stefan Schwaigerr | Bariton
Maximilian Hornung | Violoncello

Maurice Rave | Don Quichotte à Dulcinée, Lieder für Bariton und Orchester
Jacques Ibert | Le Chevalier errant
Richard Strauss | Don Quixote. Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters für Violoncello und ­Orchester op. 35


Einführungsvortrag
45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei).


Mit virtuosen Gesangspartien und ergreifenden Chören gestaltete Giuseppe Verdi seine überwältigende Messa da Requiem, womit der Prager Philharmonische Chor seine zehnjährige Mitwirkung bei den Bregenzer Festspielen begeht. Für dieses Konzert wird Fabio Luisi, ehemals Chefdirigent der Wiener Symphoniker, erneut nach Bregenz kommen. Der momentane Chefdirigent Philippe Jordan präsentiert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen alle vier Symphonien von Johannes Brahms. Das Symphonieorchester Vorarlberg widmet sich dem Protagonisten der Oper im Festspielhaus: Don Quichotte, dem umherirrenden Ritter. So nennt ihn Jacques Ibert in seinem Orchesterwerk Le Chevalier errant. Richard Strauss schrieb über den berühmten Helden eines der bedeutendsten Werke für Violoncello und Orchester. Maurice Ravel vertonte Worte Don Quichottes an seine geliebte Dulcinée.


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