Symphonieorchester Vorarlberg
 
Konzert 2
Kirill Petrenko | Dirigent
Johannes Martin Kränzle | Bariton
Letizia Scherrer | Sopran
Gustav Mahler: Kindertotenlieder, Symphonie Nr. 4 G-Dur
Abo F1 | F2: Sonntag, 11. November 2012, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz | Buszubringer nach Bregenz ...
Abo B: Samstag, 10. November 2012, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz


Johannes Martin Kränzle
Eine Besonderheit der Symphonien von Gustav Mahler ist ihre Unterschiedlichkeit. Länge, Form, Besetzung – Komponisten wie Haydn, Mozart, Brahms oder Bruckner sind da berechenbarer, Mahler experimentiert mehr. So stehen seinen fünf rein instrumentalen Symphonien vier gegenüber, in denen die menschliche Stimme eine zentrale Rolle einnimmt.

Nach den extrem personalintensiven Symphonien Nummer Zwei und Drei (mit Chören, mehreren Gesangssolisten und Fernorchester) ist die nun folgende Vierte vergleichsweise überschaubar instrumentiert. Im Orchester gibt es weder Posaunen noch Tuba und erst im letzten Satz kommt ein Sopran dazu. Mahlers Vierte ist Mahlers hellste und unkomplizierteste Symphonie und daher auch eine, die am häufigsten zu hören ist.

Im Gegensatz zur hellen Vierten Symphonie ist der Charakter der Kindertotenlieder dunkel und durchaus erschreckend. Der deutsche Dichter Friedrich Rückert schrieb den Text nach dem Tod zweier seiner insgesamt zehn Kinder. Gustav Mahler hat die Gedichte zwischen 1901 und 1904 vertont.

Mit beiden Solisten dieses Programmes hat Kirill Petrenko bereits zusammengearbeitet: Letizia Scherrer war bei Mahlers Zweiter Symphonie zu Ostern 2010 dabei, der Bariton Johannes Martin Kränzle sang eine Hauptrolle in der auf­sehenerregenden Produktion von Hans Pfitzners Oper Palestrina in der Frankfurter Oper.


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