Symphonieorchester Vorarlberg
 

Konzert 2


Chloe Hanslip
Freitag | 28. November 2008 | 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag | 30. November 2008 | 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Igor Strawinsky | Concerto en Ré für Streicher
Benjamin Godard | Violinkonzert Nr. 2 g-moll op. 131
Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale

Gérard Korsten | Dirigent
Chloe Hanslip | Violine


Wer als junger Geiger Karriere machen will, sollte vor allem die gängigen Violinkonzerte von Mozart, Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Sibelius und Tschaikowsky abrufbereit gespeichert haben. Denn die meisten Konzertveranstalter sind damit zufrieden, dem Publikum immer wieder die selben Stücke mit den jeweils aktuellen Stars zu präsentieren. Es ist daher bemerkenswert, wenn sich eine erst 20-jährige englische Musikerin die Mühe macht, drei vollkommen in Vergessenheit geratene Violinkonzerte für eine CD-Aufnahme einzustudieren, ohne grosse Hoffnung, diese Werke anschliessend in ihrem Konzertkalender unterbringen zu können.

Benjamin Godard, französischer Geiger, Komponist und Professor am Pariser Conservatoire, schrieb unter anderem acht (!) Opern, drei Symphonien, Kammermusik und mehrere Solokonzerte. Warum seine Werke so gut wie nie zu hören sind, ist eigentlich unverständlich. Für ihre Aufnahme der Violinkonzerte von Benjamin Godard erhielt Chloe Hanslip die Auszeichnung Editor‘s Choice der englischen Zeitschrift Gramophone.

Die Gefahr, dass Ludwig van Beethovens Pastorale in Vergessenheit geraten könnte, ist äusserst gering. Sie gehört zu seinen beliebtesten und am häufigsten gespielten Sym­phonien und beschreibt die Empfindungen des Menschen in der Natur.


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