Symphonieorchester Vorarlberg
 

Ankündigung

Aufgrund einer Erkrankung musste Chefdirigent Gérard Korsten
die Konzerte Abo 3 absagen.
Das SOV bedankt sich herzlich bei Adrian Prabava, der sich freundlicherweise
dazu bereiterklärt hat, die Konzerte Ende November zu dirigieren.

„Adrian Prabava ist ein einzigartiger Dirigent, der die Komposition nutzt, jedem Instrument Gehör zu schenken und Geltung zu verschaffen“
(Jocelyne De Nicola, GB Opera, 12. Januar 2014)


Mit Adrian Prabava konnte ein renommierter Dirigent gewonnen werden. In der Spielzeit 2017/18 gibt Prabava seine Debüts beim Tivoli Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Slovak Philharmonic Orchestra und beim Kansai Philharmonic Orchestra (Osaka).
Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde. Seinen internationalen Durchbruch erzielte Prabava 2005 als Finalist beim Concours International de Jeunes Chefs d‘Orchestre de Besançon.



Abonnement-Konzert 3

montforthaus feldkirch: Sa 25. November 2017, 19.30 h
festspielhaus bregenz: So 26. November 2017, 19.30 h
Adrian Prabava • Dirigent
Jazzorchester Vorarlberg
»SOV meets JOV«
Franz Schubert • Symphonie Nr. 4 c-moll, »Tragische« D 417
Gerd Hermann Ortler • »And The Moon And The Stars And The World«, Symphonie (2017)

Schubert hat seine »Vierte«, die »Tragische«, nur in privatem Kreis gehört. 1824 schrieb er in sein Notizbuch: »O Phantasie! Du höchstes Kleinod des Menschen, du unerschöpflicher Quell, aus dem sowohl Künstler als Gelehrte trinken! O bleibe noch bey uns, wenn auch von Wenigen nur anerkannt und verehrt, um uns vor jener sogenannten Aufklärung, jenem hässlichen Gerippe ohne Fleisch und Blut, zu bewahren.« Man darf das nicht als Ablehnung der Moderne oder der Vernunft begreifen, sondern als notwendige Rettung des Gefühls, des Unerklärbaren, des undogmatisch Göttlichen vor dem kalten Rationalismus.

Für Schubert gab es noch keine Trennung zwischen einer »ernsten« und »unterhaltenden« Musik. In Gerd Hermann Ortlers Symphonie »stehen sich das Jazzorchester und das Symphonieorchester nicht gegenüber, sondern verschmelzen zu einem einzigen imposanten Klangkörper, welcher sich farbenreich entfaltet, eine ungeheure Dynamik entwickelt und zum Geschichtenerzähler wird«. Ortler erschafft ein klangliches Universum, »in dem es in einem Moment swingt und groovt, im nächsten schieben sich fein austarierte Klangebenen ineinander, dann wieder wilde Musizierlust, Tumulte, aber auch verspielt Kleinteiliges und Atmosphärisches, poetisch oder dramatisch.« Dazu nutzt er »verschiedene Kombinationen innerhalb dieses Klangapparates, welche mal kleine Ensemble-Konstellationen und improvisierende Solisten hervor treten lassen, mal die volle Wucht des Gesamtklanges und symphonischer Strukturen entfesseln«. Der Komponist bezieht sich »auf das gleich lautende Gedicht von Charles Bukowski. Die Stimmung, die allmähliche Zuspitzung von Zeile zu Zeile und der daraus resultierende Zoom-Effekt, der spezielle Geschmack jedes Verses, all dies strukturiert und färbt diese Komposition mit.«
Aktuell
Sketches – Nachbericht

Am 30. Mai präsentierte das SOV zusammen mit walktanztheater.com und Jugendlichen das Tanztheaterprojekt SKETCHES. Nun ist eine Video-Dokumentation verfügbar. ansehen ...
Texte & Töne

Das zweitägige Festival widmet sich bereits zum fünften Mal der zeitgenössischen Musik und der Literatur.
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Mit großer Freude darf Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Symphonieorchester Vorarlberg, die aktuelle Programmsaison präsentieren.
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