Symphonieorchester Vorarlberg
 
Aktuelles Programm

Leo McFall wird
neuer Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg


BRITISCHER DIRIGENT ÜBERNIMMT SAISON 2020/21
„Seltenes Geschenk für jeden Dirigenten“

Bregenz, 21. März 2019 – Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) hat einen neuen Chefdirigenten: Leo McFall. Mit ihm ist eine mindestens fünfjährige Zusammenarbeit vereinbart, die zur Saison 2020/21 startet. Damit kehrt der gebürtige Londoner nach Vorarlberg zurück, wo er im Vorjahr bereits zwei SOV-Produktionen leitete. Er tritt die Nachfolge von Gérard Korsten an, der im Sommer 2018 nach 13 Saisonen sein Amt niedergelegt hatte.

Vorausgegangen war der Entscheidung ein intensives Auswahlverfahren, in das auch die Musiker des Symphonieorchester Vorarlberg einbezogen waren. „Das Meinungsbild war eindeutig“, sagt SOV-Geschäftsführer Sebastian Hazod, der sich auf einen „guten Partner und eine stimmige Arbeitschemie“ freut.

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Konzert 5

Montforthaus Feldkirch: Sa 13. April 2019, 19.30 Uhr
Festspielhaus Bregenz: So 14. April 2019, 19.30 Uhr
Sascha Goetzel • Dirigent
E. Tjeknavorian • Violine
Michail Iwanowitsch Glinka • Ouvertüre »Ruslan und Ludmila«
Jean Sibelius • Violinkonzert d-moll op. 47
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch • Symphonie Nr. 1 f-moll op. 10

MEHR WÄLDER UND SEEN

Emmanuel Tjeknavorian, einer der aufregendsten jungen Geiger nicht nur Österreichs, und der erfolgreiche Wiener Dirigent Sascha Goetzel präsentieren ein Programm mit Musik des Nordostens. Der Romantiker Michail Iwanowitsch Glinka war der Vater der russischen Nationalmusik. Die Ouvertüre zur Märchenoper »Ruslan und Ludmila« ist voll prickelnder Lebensfreude, ein glänzendes, tänzerisches Orchesterstück.

In die knapp bemessene Zeit des freien künstlerischen Aufbruchs in der jungen Sowjetunion führt die Erste Symphonie von Dmitri Schostakowitsch. Der erst 19-jährige Komponist hat dieses erstaunliche Stück als Diplomarbeit zum Abschluss seiner Studien geschrieben – und schon ein paar Wochen nach der Uraufführung, 1926 im damaligen Leningrad, war er ein Weltstar. Der große deutsche ­Dirigent Bruno Walter, zu Gast in der Sowjetunion, entdeckte das Stück und führte es in Berlin auf. Alles, was Schostakowitsch auszeichnet, ist schon da in dieser Symphonie – die Lust am Parodistischen. Die unverblümte Freude an melodischen Themen und gewagten Harmonien. Die nicht zu zertrümmernde Vitalität. Und, hört man genau hin, auch schon eine Ahnung jener grauen Trauer, die sich wenige Jahre danach über das ganze Land senken wird.

Jean Sibelius komponierte für die Freiheit Finnlands, aber er war ein eigenwilliger Musikdenker, der in seinem persönlichen, oft als bloß die Wälder und Seen seiner Heimat kolorierend missverstandenen Stil den Traum von der Freiheit des Klangs verfolgte. Heute gilt er als einer der wesentlichen Väter einer Moderne, die nicht alle Parameter der Tradition zerschlagen und doch Neues entdecken will. Das Violinkonzert ist eines der Meisterstücke aus der Feder dieses Meisters dunkler Farben, das sich sofort die Podien aller großen Konzertsäle erobert hat.
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