Symphonieorchester Vorarlberg
 
Abo 5

Ein virtuoser junger Geigensolist, dem die Klassik-Welt zu Füßen liegt, wird die Augen und Ohren beim fünften Abo-Konzert am 13. April in Feldkirch und am 14. April in Bregenz auf sich ziehen. Emmanuel Tjeknavorian spielt Jean Sibelius‘ berühmtes Violinkonzert. Dazu dirigiert Sascha Goetzel das Symphonieorchester Vorarlberg mit Werken von Glinka und Schostakowitsch.

Musik aus Finnland und Russland steht im Mittelpunkt der beiden Abende. Der Solist dieser vielversprechenden Konzerte hingegen ist ein gebürtiger Wiener. Der 23 Jahre alte Geiger Emmanuel Tjeknavorian wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Sein aus dem Iran stammender Vater ist Komponist und Dirigent, seine armenische Mutter Pianistin. Tjeknavorian gab bereits im Alter von sieben Jahren sein erstes öffentliches Konzert. Seit 2011 studiert er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Einer seiner Dozenten ist Gerhard Schulz, der früher dem international renommierten Alban-Berg-Quartett angehörte.

Die Liste der Auszeichnungen des jungen Musikers ist lang: Im Oktober 2018 erhielt er den Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres. Drei Jahre zuvor hatte er als Zweitplatzierter die Jury der International Jean Sibelius Violin Competition in Helsinki überzeugt. Ausgezeichnet wurde er zudem für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius – genau jenes Werks, das er auch in Feldkirch und Bregenz spielen wird. Die Süddeutsche Zeitung schwärmte von Tjeknavorians „virtuoser Eleganz, rhythmischem Charme und ungewöhnlichem Spürsinn für Klangfarbenvielfalt“.

Herz vor Kopf
Gemeinsam mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung des Wiener Dirigenten Sascha Goetzel präsentiert Tjeknavorian drei Werke. Höhepunkt des Programms ist zweifelsohne Jean Sibelius‘ zwischen 1903 und 1905 entstandenes Konzert für Violine und Orchester in d-moll op. 47. „Einige komponieren Musik mit ihren Köpfen“, befand einmal der Finne Sibelius, „andere mit ihren Füßen, aber es gibt noch andere, die komponieren mit ihrem Herzen.“ Letzteres Vorgehen war das Ideal von Johan Julius Christian Sibelius (1865 – 1957), der sich mit dem Beginn seiner künstlerischen Laufbahn Jean nannte.

Werke aus Russland
Eröffnet werden die beiden Konzertabende mit der fröhlichen Ouvertüre zur Märchenoper „Ruslan und Ludmilla“ aus der Feder von Michail Iwanowitsch Glinka (1804 – 1857). Der Stoff beruht auf einem Versepos des großen russischen Dichters Alexander Puschkin, mit dem Glinka befreundet war.

Ein Werk des bedeutendsten Symphonikers des 20. Jahrhunderts erklingt zum Schluss. Die Rede ist von Dmitri Schostakowitsch und seiner Ersten Symphonie. Hier treffen mit dem Interpreten (Tjeknavorian) und dem Komponisten zwei Künstler zusammen, deren überragende Fähigkeiten schon früh deutlich wurden: Schostakowitsch war 19 Jahre alt, als er dieses Stück schuf. Obwohl es sich um seine erste Symphonie handelt, ist alles, was Schostakowitsch auszeichnet, schon darin enthalten – die Lust am Parodistischen, die unverblümte Freude an melodischen Themen und gewagten Harmonien, die nicht zu zertrümmernde Vitalität, auch eine Ahnung jener grauen Trauer, die sich wenige Jahre danach über das ganze Land senken wird.



KONZERT 5
Samstag, 13. April 2019, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 14. April 2019, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Sascha Goetzel: Dirigent
Emmanuel Tjeknavorian: Violine

Michail Iwanowitsch Glinka: Ouvertüre „Ruslan und Ludmilla“
Jean Sibelius: Violinkonzert d-moll op. 47
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 f-moll op. 10


Freier Kartenverkauf:
Bregenz Tourismus unter +43 5574 4959
Feldkirch Tourismus unter +43 5522 73467
in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
sowie direkt beim SOV unter +43 5574 43 447 oder per Mail an office@sov.at
oder bequem aufs Handy über die Ticket Gretchen App

Ermäßigungen:
Ermäßigungen für Ö1 Clubmitglieder, SchülerInnen, Studierende und Menschen mit Behinderung
Ticket Gretchen unter 27: 11 Euro ab 72 Stunden vor Konzertbeginn für alle unter 27 Jahren

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